Live aus dem Proberaum

Hallo Fremder,
wir melden uns quasi live aus dem Proberaum im Keller des “Beat & Breakfast”, einem sehr sehr tollen Ferienhaus speziell für Musiker. Hier verbringen wir derzeit unseren ersten Bandurlaub, wie ihr im vorherigen Blogeintrag bereits lesen konntet.

Die Anreise

Nach knapp zwei Stunden Fahrt inklusive einiger kleiner Staus, fuhren wir schließlich von der Autobahn ab und unser Navi führte uns durch Wälder und Täler. Eine halbe Stunde sollte es noch dauern.
Die Straßen wurden schmäler und schmäler und die Schlaglöcher immer größer, wir mussten uns unserem Feriendomizil im Spessart nähern. Und da war es: das kleine Dornau, ein Ortsteil von Sulzbach am Main. Hier liegt das B&B, mitten im Nirgendwo. Und das ist auch gut so, denn man stört hier keinen und hat aus fast jedem Fenster eine tolle Aussicht.

Kaum angekommen, empfing uns auch bereits der nette Vermieter des B&B, Markus Giegerich. Er führte uns durch das Haus und beantwortete all unsere Fragen. Wir unterhielten uns noch einige Minuten, bevor wir richtig loslegten.

Musik mit leeren Mägen?

Hunger drückt auf die Kreativität und das konnten wir natürlich nicht zulassen! Also frisch ans Werk und Essen kochen.
Mit vollem Magen verkabelten wir unsere Instrumente und schon wenig später konnte es los gehen.

Flo und der Esstisch im B&B
Essen fassen, Flo ist bereit!

Der Proberaum

Das B&B hat zwei fürs Musik machen konzipierte Räume. Betritt man das Haus, landet man in der Akustik-Lounge. Der Yamaha Flügel wurde innerhalb kürzester Zeit zu Laurins neuer großer Liebe. Immer wieder hörte man in den Pausen zwischen unseren Jam-Sessions die Klänge des Tasteninstruments ertönen. 
Unser Reich ist für die Zeit hier der schalldichte Proberaum im Keller. Hier konnten wir uns rund um die Uhr nach Belieben austoben und sehr effektiv an neuen Ideen arbeiten. Der Raum ist mit einer aktiven PA ausgestattet, Mikrofone und weitere Technik durften wir nach Absprache nutzen. Unsere persönlichen Highlights waren das Yamaha E-Piano und der Fender Gitarren-Amp. Es macht einfach nur Spaß mit derart sattem Sound zu spielen, auch wenn ein Hörschutz durchaus zu empfehlen ist, um den Trommelfellen hin und wieder einige Minuten Ruhe zu gönnen.

Ein kleiner Vorgeschmack auf das neue Material

eat, sleep, MAKE MUSIC!

Das ist das Motto des B&B. Was soll ich sagen: Es trifft das Konzept wie die Faust aufs Auge!
Wir schafften so viel, wie lange nicht! Bisher lief unser kreativer Prozess durch die lange Zeit (eine ganze Woche) zwischen den Proben eher langsam ab. Meist schrieb einer von uns eine Melodie, einen Schnipsel Text, oder einen Groove und dann dauerte es oft viel zu lang, bis die anderen Bandmitglieder kreativen Einfluss nehmen, und so dem Song ihren persönlichen Touch verleihen konnten.
Das ist hier perfekt möglich: Es entsteht eine Art Jam-Stimmung. Einer spielt eine kleine Melodie, oder auch nur eine Chord-Progression und der Rest der Band steigt langsam ein.

Auf diese Weise entwickelten wir in unserer bisherigen Zeit hier einen kompletten Song! Nun fehlen nur noch die passenden Lyrics, denn während unserer Jams begnügten wir uns vorerst mit Singsilben à la “lala”. Das Songbook ist jedenfalls bereit, vielleicht bringt eine Mütze voll Schlaf die zündende Idee, ein grobes Thema steht schon fest. Gute Grundvoraussetzungen!

Fazit

Ein voller Erfolg! Wir sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen dieses ersten Bandurlaubs.

Das “Beat & Breakfast” können wir uneingeschränkt für jede Band empfehlen, die für eine Zeit lang intensiv proben, Songs aufnehmen, oder auch einfach nur eine schöne Zeit miteinander verbringen möchte.
Eines steht fest: Wir kommen wieder!

Author: Kai

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